Erstmal möchte ich bei den treuen Lesern des Blogs entschuldigen!
Die Überraschung, die ich angekündigt habe wird wohl leider erstmal auf Eis gelegt, da ich kaum Zeit habe, es entsprechend umzusetzen. "Leider" bin ich fast geneigt zu sagen.
Ist im Prinzip auch merkwürdig, das ich nun hier poste, wo ich doch nächste Woche mit meiner Herrin einen Urlaub an der schönen Ostsee machen werde. Trotzdem wollte ich die treuen Leser des Blogs einmal fragen:
Welche Thematiken interessieren Euch besonders, so das ich etwas dazu schreiben kann?
Wie könnte man dieses Blog verbessern?
In der Hoffnung auf baldige Antwort verbleibe ich euer
Nun kommen wir zu den für Euch wahrscheinlich interessanteren Aspekten des Feuers. Das Spielen....
Die wohl bekannteste Art und Weise ist wohl Wachs. Dazu kann man haushaltsübliche Kerzen aus Stearin nehmen oder die seit einiger Zeit erhältlichen Kerzen, die extra für dieses Spiel erfunden wurden und einen wesentlich niedrigeren Schmelzpunkt haben.
Natürlich sollte man nicht direkt einen 10 Liter Eimer über den Partner auskippen, man weiss ja nicht wie der reagiert. Also sollte man es erst mit einigen wenigen Tropfen versuchen. Am besten ist es wenn die Kerze dabei mindestens 1 Meter über der betreffenden Hautpartie ist.
Was sollte man vermeiden? Bienenwachskerzen, farbige Kerzen und jegliche Kerzen, bei denen man die Zusammensetzung nicht kennt. Gartenfackeln sind auch nicht unbedingt die erste Wahl. Bienenwachskerzen z.B. haben einen zu hohen Schmelzpunkt, d.h. die Brandeinwirkung auf die Haut ist wesentlich höher......
Man kann auch Glut von Zigaretten, Feuerzeuge oder STreichhölzer nehmen, aber man muss darauf achten, das die Flammen bzw. die Glut die Haut NICHT berühren.
Körperbehaarung kann man ansengen, aber ich würde es unterlassen die Augenbrauen oder die Schamhaare im Bereich der Genitalien zu versengen. Am besten kann man so etwas an sich selber testen, liebe Dommes und Doms. Das ist vielleicht nicht euer Fetisch aber so lernt man am besten den Umgang...
Ein fieses kleines Gerät ist eine heisse Stricknadel. Sie ist sehr wirkungsvoll, hinterlässt aber kaum sichtbare Spuren. VORSICHT: Die Nadel sollte nur heiss sein, nicht glühen!
Bevor wir zum Thema kommen, möchte ich mich ertsmal für die längere "Abstinenz" entschuldigen. Es war etwas hektisch in der letzten Zeit und man sollte auch nicht vergessen das ich weiter mit Hochdruck an der Überraschung arbeite
Diesesmal beschäftigen wir uns mit Feuerspielen:
Feuerspiele haben natürlich extremen Einfluss auf die Haut. Teilweise wird sie sogar verbrannt. Es gibt verschiedene Grade der Verbrennung, und man sollte diese kennen und einschätzen lernen, um seinem Partner eine Hilfe sein zu können.
1. Grad: Die Haut rötet sich und wird heiss. Allerdings kann sie sich selber heilen. Es bleiben auch keine sichtbaren Narben.
2. Grad: Die obere Hautschicht ist verbrannt, es bildet sich eine Brandblase. Diese sind meist milchig-durchsichtig und mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt. Bei kleineren Brandstellen ist keine Therapie erforderlich, da auch hier die Haut sich selber heilen kann. Mit etwas Pech kann man aber leichte Narben zurückbehalten.
3. Grad: Die Haut inlusive ihrer darunter liegenden Hautschichten sind verbannt. Die Haut wird entweder weiss oder sehr dunkel. Narben sind dabei unumgänglich. UNBEDINGT einen Arzt die Wunde anschauen lassen.
4. Grad: Relativ simpel zu erkennen, allerdings sehr brutal: Die Haut ist bis aufs äusserste verkohlt. Unbedingt einen Notarzt aufsuchen.
Damit haben wir schon mal das nötige Grundwissen, was stets Voraussetzung ist. Natürlich gelten auch hier die üblichen Regeln: Nehmt euch Zeit bei so etwas. Klärt mit dem Partner ab ob er Angst vor Feuer hat oder sogar panisch reagiert! Als submissiver Part muss man sich im klaren sein das NARBEN bleiben können!
Im nächsten Beitrag geht es um die Spielarten der Feuerspiele.
sorry, das im Moment hier nichts geschieht aber meine Herrin hat mich zu einem Kurzurlaub in die Schweiz entführt. Nächsten Freitag oder Samstag sollte ich aber zurück sein, und dann geht es hier auch weiter.
Am Sonntag waren meine Herrin und ich das erstemal auf einem "SM-Flohmarkt". Wir gingen mit mehreren Bekannten aus der SZ dorthin: Gargoyle_Top versuchte sich zusammen mit Dornrose als Verkäufer, Ataraxia, Biker_SM, meine Herrin und ich schauten ihnen staunend dabei zu
Das ganze fand in den Örtlichkeiten des Alcatraz in Bonn statt. Was normalerweise eine Spielwiese für die Perversen ist, wurde zu einer Verkaufshalle für die Zulieferer der Perversen umgestaltet. Es wirkte schon etwas komisch, wie in den Spielräumen auf einmal Verkaufstische auftauchten, auf denen dann Plugs, Peitschen, Bücher und sonstiges SM-Zubehör lagen.
Meine Herrin war direkt Feuer und Flamme und zog mich durch die Hallen. Sie erstand dann auch bei Gargoyle_Top direkt 2 Peitschen "...um dir gutes zu tun". Ja, nee, is klaaah Damit war ihr "Einkaufsrausch" aber noch nicht beendet. Sie sah einen Stand eines Geschäftes der Firma "Rosengarn" und schaute sich dort um. Eigentlich mögen meine Herrin und ich Latexbekleidung nicht besonders, aber wenigstens mal etwas anprobieren wollte sie. Sie war dann auch völlig begeistert vom Tragekomfort und vom Design der Kleidung und bestellte sich direkt ein Kleid, das dank des erhöhten Weihnachtsgeschäftes irgendwann zwischen Mitte und Ende Januar bei uns eintreffen dürfte. Aber das ist ja auch verständlich und es war ja eh nicht für Weihnachten geplant.....
Die anderen Stände hatten auch schöne Sachen, aber wie immer: Wenig für die Männer. Ich hätte evtl. gerne ein neues Oberteil erstanden, aber da war nix zu machen. Viel Schlagwerkzeuge, aber bei Bekleidung wurde wieder nur auf die Damenwelt geachtet *grummel*.
So gegen 18 Uhr baute Gargoyle_Top dann seinen Stand ab, und wir fuhren wieder zu Dornrose und Gargoyle_Top nach Hause, die uns netterweise für diesen Tag zu sich eingeladen hatten. Nach einem Pizzafiasko, das ich aber nicht extra erwähnen möchte, fuhren Lady_Nightshade und ich dann wieder nach Hause.....
Ich habe natürlich auch Fotos gemacht, diese werde ich baldmöglichst einstellen.....
Das Spiel mit der Lust ist im SM Bereich natürlich nicht nur körperlicher Natur. Ein wichtiger Aspekt gilt auch der Psyche des Unterworfenen. Wenn man möchte, kann man den Partner zu so ziemlich alles machen: Einem Tisch, einem Tier, einem Sklaven, einem rechtlosen Gegenstand....... Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Meine Herrin z.b. möchte mich zu einem gut funktionierenden Gegenstand erziehen, aber bis ich da bin, dauert es wohl noch ein Weilchen.
Der Unterschied zu physischen Vorgehensweisen ist leicht zu bemerken: Striemen kann man sehen, psychische Verletzungen eher weniger. Daher gilt hier eine besondere Sorgfaltspflicht. Hinzu kommt noch, was man braucht bzw. möchte. Wenn mein Partner mich als "dreckiges Stück" bezeichnet kann das 3 Reaktionen zur Folge haben: A) Ich werde erregt weil es mir gefällt oder B) Ich fange lauthals zu lachen an, weil ich es komisch finde. Die schlimmste Möglichkeit ist Möglichkeit C) Es verletzt mich.
Es kommt immer auf die Person an, aber normalerweise gilt bei den meisten, das körperliche Schmerzen leichter zu ertragen sind als verbale Demütigungen und Entwürdigungen.
Der passive Part sollte sich bewusst sein, das es keine Schande ist das Codewort zu benutzen. Woher soll der aktive sonst wissen wann er zu weit geht? Immerhin gehört es auch zum Spiel, das der passive weint, bettelt und schreit. Das Erkennen dieser Grenze ist also für den passiven so gut wie unmöglich.
Selbst in einer langjährigen Beziehung kann so etwas schiefgehen, wenn der passive falschen Stolz und falsche Härte durchsetzen will. Das kann sehr wohl aucf Kosten der eigenen Psyche enden, evtl. sogar bei einer Beendigung der Beziehung, denn immerhin verschwinden derartige Wunden nicht so schnell wie mit der Peitsche geschlagene Striemen.
Also sollten vor einer derartigen Aktion klare Grenzen festgelegt werden. Trotzdem muss der passive JEDERZEIT das Recht haben, das Spiel zu beenden.
Auch ein gefährliches Thema ist das Spiel mit Reizstrom. Keinesfalls darf und sollte man hierbei Geräte verwenden die an die normalen Steckdosen angeschlossen werden! Man sollte hierbei wirklich auf professionelles Gerät aus dem Fachhandel zurückgreifen, anstatt selber etwas zu basteln und evtl. körperliche Schäden des geliebten Partners in Kauf zu nehmen.
Der Fachhandel ist natürlich (wie immer bei uns Perversen *zwinker*) etwas teurer, aber dafür mittlerweile sehr gut sortiert und sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand.
Finger weg von Viehtreibern oder Elektroschockern! Im seltensten Falle ist der Partner so dickhäutig wie ein Rindvieh (auch wenn er sich manchmal so benimmt) oder er soll ausser Gefecht gesetzt werden.
Was sollte man beachten?
1. Auch hier der wichtigste Grundsatz: Zeit nehmen!
2. Selbst erstmal versuchen wie stark die Reizung ist. Es fällt leichter den Knopf zu drehen wenn man es nicht weiss, aber man hat eine sehr grosse Verantwortung!
3. Niemals oberhalb der Gürtellinie gehen!
4. Leute mit Herzschrittmachern oder Herzkrankheiten sind natürlich ebenfalls von vornherein auszuschliessen.
5. Den Partner informoieren, was man vorhat. Wenn derjenige Panik vor Strom hat, kann man auch die Psyche verletzen.
Am besten immer nach der Gebrauchsanleitung der Hersteller verfahren. Keine Experimente. Wenn etwas nicht ausreichend erklärt ist, gibt es immer Möglichkeiten sich vorher zu informieren.
Im Zuge dieser Entwicklung machten wir natürlich auch einen neuen Sklavenvertrag, da uns der alte nicht mehr ausreichend erschien. So wollten wir zum Beispiel beide einmal TPE (Total Power Exchange) probieren. Ich gab also meine Ausweispapiere, meine Schlüssel, meinen Führerschein und, wie es mir schien, auch einen Teil meiner Identität ab.
Wie so oft in dieser ganzen Entwicklung erschrak ich mich vor mir selber, aber auf der anderen Seite genoss ich das alles auch sehr. Es ist, zumindest im Moment (Was weiss ich denn was in wenigen Monaten, geschweige denn Jahren sein wird?), genau das, was ich für mich möchte. Und meine Herrin genoss diese Entwicklung auch und trieb sie im Vertrag, wie auch im Leben immer mehr auf die Spitze. Mir wurde vertraglich ein monatliches Almosen im Werte von 40 Euro gewährt. Das ist an sich ja schon recht wenig für einen 30jährigen Mann, aber ich muss auch noch Buch darüber führen, wofür ich dieses Geld ausgebe. Ich wurde also für meine Herrin praktisch "gläsern".
Ebenso bekam ich von meiner Herrin Haushaltsgeld zugesprochen, und auch dabei musste ich Buch führen und ausserdem noch die Quittungen und Belege einkleben. Sobald ich Geld ausgab musste ich das alles eintragen und von ihr gegenzeichnen lassen.
Ebenso wurde im Vertrag festgelegt, das ich keinen Beruf auszuüben habe, sondern komplett dafür da bin meiner Herrin zu dienen. Zudem musste ich meine eigenen Ansichten nach hinten stellen um die Ansichten meiner Herrin zu übernehmen, um den letzten Schritt zu gehen.
Nämlich eben jener vorbenannte Gegenstand zu werden, den sie sich so wünschte.....
Es gilt für das ganze natürlich eine bequeme Position zu finden, die man auch über längere Zeit aushalten kann. Denn wie schon gesagt: Man braucht Zeit für ein derartiges Vorhaben!
Am besten ist es die Beine zu spreizen und leicht anzuwinkeln. Dabei ist es egal, ob das auf dem Rücken, auf dem Bauch oder auf der Seite passiert, allein der passive Part entscheidet das. Bei den ersten Malen ist es auch von Bedeutung, das man den passiven Part nicht fesselt oder ähnliches. Er sollte sich ganz auf die Aktion konzentrieren können.
Das Zauberwort ist wie auch schon geschrieben: Zeit! Es geht nicht um Geschwindigkeitsrekorde, bis man z.B. die Faust "versenkt" hat, sondern um das Erleben, um die Lust.
Wenn man z.b. den sogenannten "Faustfi**" praktizieren will, ist es wichtig nicht direkt die ganze Faust zu nehmen, sondern langsam den Anus zu weiten. Erst ein Finger, wenn das dann für den Passiven in Ordnung ist den zweiten und so weiter.
Nimmt man einen Gegenstand sollte man noch vorsichtiger sein, denn meist ist er ja breiter/dicker als ein Finger.
Am besten ist es wenn der Partner die Möglichkeit hat, sich selber langsam auf den Gegenstand oder die Finger zu schieben. Nichts ist besser, als das selber zu entscheiden...
Selbst bei vorsichtigem Vorgehen kann es durchaus zu leichten Blutungen kommen, diese sind meist aber unproblematisch. Ein Eisbeutel wirkt da oft Wunder, d.h. er wirkt stillend auf die Blutung.
Es gibt zwei verschiedene Arten von Dehnungsspielen. Anal- und Vaginaldehnungen. Beides ist recht beliebt in der SM Szene, aber nicht so einfach wie es aussieht. Natürlich geht es auch hier wieder um die 2 grossen Seiten des SM: Macht und (auf der anderen Seite) das Ausgeliefert sein.
Nun, womit kann man dehnen? Natürlich mit dem Penis (echt oder aus Plastik) mit Händen mit den Füssen, mit verschiedenen anderen abstrusen Gegenständen wie Schlangengurken, Kerzen und vielem mehr. Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.
Natürlich muss man berücksichtigen das der Anus ganz anders belastbar ist als eine Vagina.
Allgemein gelten wie immer die bedeutendsten Grundregel:
- Vertrauen! Man sollte den Partner kennen und ihm vertrauen, denn wie sollte man sich sonst fallenlassen können?
- Reden! Hat man Vorerfahrungen? Gibt es etwas worauf geachtet werden sollte? (Vaginale Probleme, Diarrhoe?)
- Zeit lassen! Gewisse Körperausgänge dehnen sich leichter und es macht viel mehr Spass wenn man sich Zeit lässt. Ich kann doch meinem Partner nicht "mal eben so" meine Faust "hineinrammen"! Es geht ja um Lust, nicht darum ihm möglichst grosse Schmerzen und evtl. Verletzungen zukommen zu lassen.
- Verletzungsgefahr! Egal was hineingeschoben wird, sollte keine spitzen Kanten (Fingernägel!) haben. Ebenso geht es natürlich auch um Hygiene. Die Darm- und Vaginale Flora sind sehr empfindlich.
- Kommunikation! Der aktive Part sollte unbedingt genau auf das Verhalten des passiven Parts achten. Im Gegenzug sollte der passive Part seine Gefühle genauestens beschreiben.
- Gleitgel! Wichtig! Niemals zu wenig oder ganz weglassen. Damit zeigt man nur falsche Härte und muss evtl. sehr unangenehme Konsequenzen ertragen.